Meine Erfahrungen mit herkömmlichen Mitteln gegen Akne

Ich musste also etwas gegen Akne tun, um die Pickel loszuwerden. Ich habe einiges versucht, leider mit eher mäßigem Erfolg. Ich habe selbstverständlich die klassischen Waschcremes versucht; ich habe mir auch eine Creme vom Hautarzt (mit Benzoylperoxid) verschreiben lassen, die in der Apotheke angerührt wurde. Die musste man immer nachts auf die Haut auftragen und sie hat dann so schmierige Krusten gebildet. Dementsprechend sah auch mein Kopfkissen aus. Meine Haut sah dadurch auch nicht wirklich besser aus! Die Benzoylperoxid-Creme sollte wohl die Pickel austrocknen, geholfen hat es kaum. Ich habe, als ich von Vitamin B5 erfahren hatte, auch mal meinen Hautarzt direkt darauf angesprochen. Davon gehört hatte er noch nie etwas. Jedenfalls hatte ich mir, bevor ich B5 selbst ausprobiert hatte, sogar ein Solarium gekauft. Die UV-Strahlung hat tatsächlich etwas gebracht. Die Pickel verheilten schneller, ich hatte generell weniger davon und als netter Nebeneffekt war ich immer tief gebräunt, auch im Winter. Dafür habe ich jetzt sehr viel mehr Leberflecke und die Haut ist auch etwas schneller gealtert habe ich das Gefühl, wenn ich mir ein paar Falten ansehe, für die es eigentlich noch zu früh sein sollte. Zusammen mit der astronomischen Stromrechnung haben mir meine Eltern dann geraten von dieser Behandlung doch Abstand zu nehmen. Da ich mich für ein Studium zum Chemiker entschlossen hatte, habe ich mir zuletzt meine eigene Tinktur zum Auftragen auf die Haut gemischt, aus einem Zinksalz, hochprozentigem Alkohol, Schwefel und Salicylsäure. Um es kurz zu machen, es hat ein wenig was gebracht, die Haut war jedoch auch stark ausgetrocknet, oft schuppig und gerötet. Noch nicht das ideale Mittel.

Da bei meinem Bruder die Akne noch schlimmer war als bei mir, haben ihm die Hautärzte auch mal Roaccutan (Wirkstoff: Isotretinoin) verschrieben, das letzte Mittel für die ganz harten Fälle sozusagen. Leider hat Isotretinoin zahlreiche und zum Teil sehr schwere Nebenwirkungen. Nicht nur, dass es den Körper sehr stark belastet wie beispielsweise Leber und Nieren, es kann außerdem auch zu einer Erstverschlimmerung der Akne kommen, also erstmal richtig schlimm werden bevor es, möglicherweise, besser werden kann. Bei meinem Bruder war diese Anfangsverschlechterung so gravierend, dass er die Behandlung schließlich vorzeitig abgebrochen hat.

Zusammenfassend kann man sagen, es bringt wenig die Akne nur von außen zu bekämpfen, also mit Mitteln die äußerlich auf die Haut aufgetragen werden. Viel besser ist es die Ursache von Akne zu bekämpfen, damit Pickel gar nicht erst entstehen. Das geht nur innerlich, also mit Mitteln, die man einnimmt. Starke Medikamente wie Isotretinoin sind dabei aufgrund der begrenzten Wirkung und der dafür starken Nebenwirkungen nach meiner Erfahrung nicht zu empfehlen.

 

Zusammenfassung:

  • Mit herkömmlichen, äußerlich anwendbaren Mitteln allein wie mit Benzoylperoxid oder Waschcremes lassen sich gegen Akne Vulgaris in der Regel nur mäßige Erfolge erzielen
  • Von Medikamenten mit dem Wirkstoff Isotretinoin ist aufgrund starker zu erwartender Nebenwirkungen und der Wahrscheinlichkeit einer Anfgangsverschlimmerung abzuraten

 

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